Wir sind ein ökumenischer, weltlicher Laienorden, der sich zum Ziel gesetzt hat, ähnlich unserem historischen Vorbild, Menschen in unruhigen Zeiten Geleitschutz zu geben. Natürlich greifen wir dafür nicht mehr zum Schwert. Unsere Waffe ist der Geist, der auf Grundlage der christlich-abendländischen Kultur und Denkart versucht, Antworten auf die Probleme unserer Zeit zu geben. Unverzichtbar ist dafür unser Glaube an die Dreifaltigkeit Gottes und das christliche Menschenbild.
Der Tempelritterorden bekennt sich zur Gemeinschaft unseres Volkes als historisch gewachsener Kulturgemeinschaft und zur Loyalität gegenüber dem freiheitlichen Rechtsstaat. Die Ordensmitglieder sind ausschließlich Männer aus allen geistigen, gesellschaftlichen und beruflichen Kreisen.
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Konvent der Komturei Deutschland-Mitte im Kloster Dernbach
Generalkapitel im Kloster Roggenburg
Einkehrtage in der Benediktiner-Abtei Maria Laach
Unsere Gemeinschaft ist in der Erzdiözese Freiburg ein anerkannter kirchlichprivater Verein. Damit ist gewährleistet, dass wir über uns zugedachte Spenden eine Spendenbescheinigung erteilen können.
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Erstmals wurde der alljährliche Frühjahrskonvent des Tempelritterordens durch die Komturei Mitte ausgerichtet. "Das Risiko, heute Christ zu sein" ist aktueller den je. Schon im Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 ist dort zu lesen: "Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, in der Öffentlichkeit oder privat, durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung von Riten zu bekunden."

Ordensritter und Gäste waren vom 2. bis 4. März in das Hotel Jagdhof im hessischen Großenlüder gekommen, um Vorträge von Dr. Felix Dirsch, der aus dem Iran stammenden Pastorin Mahin Mousapour und dem Buchautor Joachim Feyerabend über unterschiedliche Aspekte der Problematik zu hören und intensiv zu diskutieren. Sie skizzierten nicht nur ein Bild über die Situation in ihrem Herkunftsland (Iran und z.B. die Philippinnen), sondern benannten auch offen die Probleme bei Religionswechsels. Deswegen sei es wichtig den eigenen Glauben und den Islam zu verstehen und nicht darum zu streiten, welche Religion die Überlegenere sei. Das Wort vom Kreuz im Umfeld des Islams rufe daher mehr denn je nach einer dienenden Kirche, die bereit ist, Christus nicht durch unchristliche Argumentationsweisen zu leugnen.
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